Stand: 01.02.2012

 

 

 

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 Zusätzliche Angebote

Veranstaltungen in der Kirchgemeinde

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Archiv "reformiert.lokal" im pdf-Format:

Nr. 2/2012 (27.01.2012)

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Nr. 1/2012 (30.12.2011)

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Nr. 12/2011 (25.11.2011 )

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Nr. 2/2011 (28.1.2011)

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Kirchgemeindeordnung Version vom 20. Oktober 2010

Kirchgemeindeordnung

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Übersicht über den kirchlichen Unterricht
Unsere 5 verbindlichen Angebote bis zur Konfirmation

Flyer
Von der Taufe bis zur Konfirmation

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Quartalslied Januar bis März 2012 

RG 564 – Aus meines Herzens Grunde 

Unser erstes Quartalslied im neuen Jahr 2012 ist ein altes, aber dennoch auch für unsere Ohren beschwingtes Morgenlied. Ein neuer Tag beginnt, ein neues Jahr, Gelegenheit für eine kleine Morgenmeditation. Der Liedtext wurde gedichtet von Georg Niege, 1585 in Hamburg. Von der Melodie weiss man, dass sie ebenfalls gegen Ende des 16. Jahrhunderts, wohl um 1598 in Eisleben entstanden ist.

1.     Strophe: Der Text ist ein Gebet, ein persönliches Morgengebet eines „Ichs“ an ein „Du“, an Gott. „Aus meines Herzens Grunde“ ….. Aus tiefer Ueberzeugung, von ganzem Herzen fühlend, so beginnt das Gebet. Es gehört speziell in diese Morgenstunde und ist gleichzeitig allgemein, aufs Ganze blickend („…mein Leben lang“). Am Anfang stehen an Gott gerichtet, Lob und Dank, Preis und Ehre.

2.     Strophe: der Text führt ohne Punkt weiter in die zweite Strophe: „….ich sag dir Dank, dass du mich hast behütet in der Nacht. Ebenso bittet der Sprecher um die Vergebung seiner Sünden.

3.     Strophe: Nach dem Blick zurück auf die Nacht wünscht sich der Dichter Gottes Schutz  und Bewahrung auch für den kommenden Tag. Er nennt ziemlich konkrete Gefahren: Feuer, Wasser, Armut, Ketten (Krieg und Gefangenschaft, vielleicht auch innere, seelische Zwänge und Banden) und den bösen (unnatürlichen?) Tod.

4.     Strophe: Nun wechselt der Dichter von „Ich und Du“ zu „Ich und Er“. Das Sprechen wird etwas allgemeingültiger, ein bisschen weniger intim. Gott ist der Berater für all mein Tun, er segne meine Taten, er leitet mein Leben.

5.     Strophe: Am Ende sagt der Betende „Amen – so sei es“. Ohne Zweifel und wohlgemut kann er seine Arbeit beginnen und sich nach dem Gebet dem Tun zuwenden.

Die Melodie passt zu der zuversichtlichen Haltung des Textes. Sie ist in einem beschwingten 3-er Rhythmus gehalten, ein Tanzrhythmus. Mit den nur leicht variierten Tonfolgen ist sie eingängig und lässt den Singenden am Zeilenende genügend Zeit zum Atemschöpfen.

Ein schönes Lied zum Start in einen neuen Tag oder in ein neues Jahr!

Tina Zweimüller