Oekumene Embrachertal - Wanderung durchs Tössstal

Am 24. März nahmen 29 Personen teil an der Wanderung ins Quellgebiet der Töss – der letzten ökumenischen Veranstaltung zum Thema: «Quellen der Lebenskraft».

Katholiken, Methodisten und Reformierte aus dem ganzen Embrachertal wollten entdecken, wo der Ursprung des Flusses liegt, der auch durch unser Tal fliesst.
Das Wetter sorgte für eine märchenhafte Kulisse. In den Nächten vor dem Ausflug schneite es gerade so viel, dass die Wanderwege noch gut begehbar waren und zugleich die Landschaft von einer weissen Decke überzogen war, verziert mit unzähligen Eiszapfen. Wir marschierten bei strahlendem Sonnenschein vom Bahnhof Steg los, wanderten zur Tössscheidi und von da aus weiter zur Wolfsgrueb – dem höchstgelegenen Ort unserer Unternehmung. Der letzte Anstieg hatte es in sich, doch die zauberhafte Natur entschädigte für die Anstrengung. Nun war es nicht mehr weit bis zu Monis Stallbeizli, wo wir gemütlich mittagessen konnten; die Gerstensuppe und die Wienerli waren genau das richtige für unsere hungrigen Mägen.
Auf dem Weg hierhin hatten wir immer wieder inne gehalten, um einige besinnliche Worte von Pfr. Stefan Rathgeb zu hören, in denen Quellen auf besondere Weise zur Sprache kamen. Er startete mit dem Beginn der Brunnenvision von Bruder Klaus und las bei den nachmaligen Halten jeweils aus einem Psalm vor.

Nach dem Mittagessen spazierten wir weiter zur Kapelle Oberholz, wo wir Platz nahmen, um abschliessend den zweiten Teil der Brunnenvision zu hören. Im Gefühl, voll von Gnade zu sein, die aus einem nie versiegenden Brunnen fliesst, brachen wir wieder auf und wanderten durch Niederholz hinunter zum Bahnhof Wald. Mit dem Zug ging es mehr oder weniger der Töss entlang zurück ins Embrachertal – erfüllt von zahllosen Eindrücken dieses Bilderbuchtages.

Fürs Ökumene-Team

Stefan Rathgeb

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